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Mallory SCHNEUWLY PURDIE
Stéphane LATHION
Patrick
Patrick HAENNI
Andreas
Andreas TUNGER-ZANETTI

Entstehung und Ziele des GRIS

GRIS, die Forschungsgruppe zum Islam in der Schweiz, wurde im Sommer 2002 gegründet. Ihr Hauptsitz befindet sich in den Lokalitäten des Observatoire des Religions (ORS) in Lausanne (Leitung Jörg Stolz). Die Idee für die Forschungsgruppe entstand im Anschluss an ein Kolloquium über den Islam in der Schweiz, welches die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften im Frühjahr 2002 in Fribourg organisierte. Dort trafen sich die Gründer des GRIS (Mallory Schneuwly Purdie, Stéphane Lathion, Matteo Gianni, François Jung und Erwin Tanner) und beschlossen eine Zusammenarbeit, die ihre jeweiligen Forschungsdisziplinen zusammenführt (Religionswissenschaft, Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie, Recht und Theologie). Dieser Kompetenzpool möchte die Zusammenarbeit und die Koordination von Forschenden, die sich mit Fragen zur Präsenz des Islams und der Muslime in der Schweiz befassen, sichtbar machen und fördern.

GRIS ist Partner des Observatoire des Religions en Suisse (ORS) und unterhält gute Kontakte zu mehreren Universitäten in der Schweiz und in Europa (Ecole Pratique des Hautes Etudes (Paris), Université de Lille, Islamic Foundation Leicester). Des weiteren bestehen Kontakte zu anderen europäischen Forschungsnetzwerken über den Islam in Europa (NOCRIME und Euro-Islam Group).

Hauptziel des GRIS ist es, ein Verbindungsglied zwischen der akademischen Welt und der Gesellschaft zu sein und Informationen und Analysen über die muslimische Lebenswelt sowohl in der Schweiz als auch anderswo in Europa zu liefern. GRIS will untersuchen, wie sich Fragen in Zusammenhang mit dem Islam in den Schweizer Medien, innerhalb der kantonalen Behörden und in der Zivilgesellschaft entwickeln und behandelt werden und kann hierzu verschiedenste Informationen bereitstellen. Des weiteren bietet die Gruppe Kurse für unterschiedliche Zielgruppen an, die sich für Fragen in Zusammenhang mit dem Islam und den Muslimen in der Schweiz interessieren. GRIS organisiert Forschungskolloquien und bietet kompetente Recherchen und Expertisen zu Themen mit Bezug zum Islam und zu den Muslimen in der Schweiz an.

 

AGENDA

«Islam-Debatten: Schweiz–Europa»

Bern, 29. September bis 1. Oktober 2011

Die dreitägige Tagung wird organisiert von GRIS, der Schweizerischen Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK) und vom Institut für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie der Universität Bern. Die Tagung soll in zweifacher Hinsicht eine Schnittstelle für Debatten und Diskussionen sein: zum einen zwischen Forscherinnen und Forschern in der Schweiz und Europa, zum andern unter Akteuren der Schweizer Öffentlichkeit, insbesondere Wissenschaft, Politik, Recht und Zivilgesellschaft.

Lesen Sie das detaillierte Programm…

 

Emissions de radio sur l'islam au Sénégal

RSR2 / A vue d'esprit

21 au 25 mars 2011

"A Vue d’esprit" plonge dans cette réalité, entre héritages spirituels, tentatives de récupération politiques, concurrence entre confréries et rapports apaisés avec la minorité catholique. A Dakar, des islamologues, imams et prêtres s’expriment au micro de Bernard Litzler, directeur du Centre catholique de Radio et Télévision (CCRT).

Site Internet de l'émission

 

Poste de Professeur contractuel d'islamologie et de droit musulman

Université de Strasbourg

L'Université de Strasbourg recrute un professeur contractuel d'islamologie et de droit musulman. Le candidat sera appelé à donner des cours de droit musulman ainsi que des enseignements sur l'islam et les courants de pensée et mouvements musulmans contemporains. L'enseignement sera donné en français.

Le candidat mènera ses recherches sur les évolutions contemporaines de l'islam et du droit musulman ainsi que de ses usages dans des contextes majoritaires et minoritaires. Il prendra part aux recherches menées au sein de l'UMR 7012 PRISME/SDRE du CNRS et de l'Université de Strasbourg (www.sdre.eu) sur l'islam et les musulmans en France et en Europe.

Arabe parlé et écrit souhaité.

Renseignements: Francis Messner, Directeur de PRISME, francis.messner@misha.cnrs.fr, 03 68 85 62 77